Frauenfrühstück zum Weltfrauentag: Austausch, Geschichte und Perspektiven
Heute haben die SPD-Frauen zum Frauenfrühstück im DGH Weißenbach anlässlich des Internationalen Weltfrauentages eingeladen. Von 10 bis 13 Uhr ging es um ein Thema, das aktueller kaum sein könnte:
„Unser Mut. Unsere Möglichkeiten. Unser Mehrwert – Frauen gestalten Gesellschaft, Politik und ihren beruflichen Weg.“
Neben guten Gesprächen und Frühstück stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam haben wir einen Blick auf die Geschichte der Frauenrechte geworfen: Frauen dürfen in Deutschland erst seit 1918 wählen. Viele Jahrzehnte lang brauchten sie für zentrale Entscheidungen, etwa für Berufstätigkeit oder einen Führerschein, noch die Zustimmung ihres Ehemannes. Erst 1977 wurde diese Regelung endgültig abgeschafft.
Diese Entwicklung zeigt: Fortschritt kommt nicht von allein. Er braucht Menschen, die ihn einfordern und sich durchsetzen.
Ein besonderer Teil der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion über Frauen in Politik, Beruf und Gesellschaft.
Auf dem Podium diskutierten Andrea Stöber, Manuela Strube, Daniela Roth und Andreas Nickel, moderiert von Katja Busch. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Chancen, Hürden und der Bedeutung weiblicher Perspektiven in Politik und Gesellschaft.
Dabei wurde deutlich: Frauen sind in vielen Bereichen weiterhin unterrepräsentiert, besonders in Führungspositionen und in der Kommunalpolitik. Gleichzeitig bringen sie wichtige Perspektiven in Entscheidungen ein, etwa bei Fragen von Arbeitszeiten, Carearbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder sozialer Infrastruktur.
Darum brauchen wir mehr Frauen, die sich einmischen und Verantwortung übernehmen. Gerade junge Frauen wollen wir ermutigen, sich politisch zu engagieren. Mut fällt nicht vom Himmel. Er wächst durch Erfahrung, Unterstützung und durch Menschen, die den ersten Schritt wagen.
Viele der Frauen, die heute Verantwortung tragen, kennen die Hürden: Zeitmangel, Kritik, Selbstzweifel. Aber sie zeigen auch, was möglich ist, wenn man es trotzdem versucht.
Der heutige Vormittag hat einmal mehr gezeigt:
Wenn Frauen ihre Perspektiven einbringen, gewinnt die ganze Gesellschaft.
